Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen über das Institut Christus König und Hoherpriester.
Hat das Institut ein eigenes Seminar?
Ja. Das Priesterausbildungshaus des Instituts ist das Seminar St. Philipp Neri im Schloss Gricigliano, im Erzbistum Florenz, Italien. Es empfängt über achtzig Seminaristen aus aller Welt.
Worin besteht die Sendung des Instituts in der Kirche?
Die Sendung des Instituts ist die Verherrlichung Gottes und die Heiligung der Priester im Dienst der Kirche und der Seelen durch eine doktrinäre und geistliche Ausbildung. Sein besonderes missionarisches Ziel ist die Verbreitung und Verteidigung der Herrschaft Unseres Herrn Jesus Christus in allen Bereichen des menschlichen Lebens durch das jahrhundertealte liturgische, geistliche und kulturelle Erbe der katholischen Kirche.
Welche Art von Apostolat übt das Institut aus?
Neben den gewöhnlichen Seelsorgeaufgaben (tägliche Messe, Sakramente, Predigt, Katechese) bieten die Priester des Instituts geistliche Exerzitien im Geist des heiligen Franz von Sales, Sommercamps für Jugendliche sowie die Leitung oder Seelsorge von Schulen an. Das Institut ist auch in Gabun präsent, wo es Evangelisierungsmissionen durchführt.
Wer sind die Mitglieder des Instituts?
Das Institut umfasst mehr als 130 Priester, angeschlossene Diözesanpriester, nicht geweihte Mitglieder (Oblaten), mehr als 80 Seminaristen, etwa sechzig Schwestern-Adoratorinnen (den weiblichen Zweig des Instituts) sowie die Société du Sacré-Cœur, die Hunderte von assoziierten Laienmitgliedern vereint.
Ist das Institut eine französische Gemeinschaft?
Nein. Obwohl von zwei französischen Priestern gegründet und obwohl Französisch die Sprache des Seminars ist, ist das Institut fundamental katholisch und römisch. Seine Mitglieder kommen aus aller Welt und seine Apostolate erstrecken sich auf vier Kontinente, als Antwort auf die Berufungen vieler Bischöfe.
Warum tragen die Priester des Instituts eine besondere Chorkleidung?
Die Chorkleidung drückt die starke geistliche Einheit und die eigene Identität des Instituts aus und erhöht zugleich die Feierlichkeit der Liturgie. Sie umfasst das Rochett, den Mozett und das Kreuz des heiligen Franz von Sales. Sie ist das sichtbare Zeichen der kanonischen Zugehörigkeit der Institutsmitglieder.
Was bedeutet das Wappen des Instituts?
Das Motto „Veritatem facientes in Caritate“ (die Wahrheit in der Liebe tun) drückt die Seele des Instituts aus. Die Weltkugel stellt die universale Königsherrschaft Christi dar; das Blau symbolisiert die Unbefleckte Empfängnis; die Lilien erinnern an die Reinheit und an die geographische Verbindung mit Florenz, wo das Institut gegründet wurde.
Wo befindet sich das Generalat des Instituts?
Das Generalat und das Seminar befinden sich im Schloss Gricigliano in Sieci (FI), im Erzbistum Florenz, Italien. Hier residiert der Generalobere, Monsignore Gilles Wach, und hier findet das wesentliche liturgische und gemeinschaftliche Leben des Instituts statt.
In wie vielen Diözesen ist das Institut präsent?
Das Institut ist in etwa zwanzig Diözesen auf vier Kontinenten präsent, stets auf Einladung eines Bischofs. Die französische Provinz allein betreut 27 französische Diözesen. Das Institut ist auch stark in den Vereinigten Staaten, in Italien, Deutschland und in mehreren afrikanischen Ländern verankert.